Ich habe in 4 Tagen 3 kg zugenommen. Naja… das dachte ich zumindest.

Es gibt Morgen, an denen Die Waage misst nicht nur das Körpergewicht. Es trägt auch die Last des Unverständnisses in sich.. Donnerstagmorgen. Mein Bauch ist aufgebläht, wie nach einer Winterfahrt in engen Radlerhosen. Das seltsame Gefühl, „zugenommen“ zu haben. Und dann trifft mich die Zahl wie ein Schlag: 3 + kg.

Von Jeff Tatard – Fotos: DR

Drei. In vier Tagen. Unmöglich. Und doch…

Wir drehen den Film also neu.

Die Feiertage. Exzesse. Nicht einer. Nicht zwei. Drei in einer Woche. Jedes Mal der tief verwurzelte Reflex des disziplinierten Sportlers: Ich faste am nächsten Tag, bringe das Gleichgewicht wieder ins Gleichgewicht, und es wird wieder sinken.

Nur dass diesmal Es geht nicht runter.. Noch schlimmer: dass erscheint mit Verzögerung. Und genau da wird es interessant. Denn was uns diese Gewichtszunahme sagt, hat absolut nichts mit Fett zu tun.

Das größte Missverständnis bei Radfahrern: Gewicht

Ein Radfahrer glaubt, sein Gewicht zu kennen. Er weiß es grammgenau. Er kennt sein Fahrrad grammgenau. Er kennt seine Schuhe grammgenau. Aber er weiß nicht, was sein Gewicht wirklich schwanken lässt. 3 kg in 72 Stunden.

Es ist kein Fett. Es ist nicht einmal Nahrung. Es ist Wasser. Und Glykogen. Und ein …testin denen die Party nicht gefiel.

Wir glauben, wir korrigieren einen Überschuss. Der Körper hingegen meint, er müsse sich an eine neue Normalität anpassen.

Glykogen: jener unsichtbare Speicher, der viel wiegt

Jede kohlenhydratreiche Mahlzeit füllt eine Reserve auf, die allen Radfahrern bekannt ist, ohne dass sie sich dessen wirklich bewusst sind: Glykogen. Dieser Brennstoff wird in den Muskeln und der Leber gespeichert. Weniger bekannt ist, dass: 1 g Glykogen bindet ungefähr 3 g Wasser.

Füllen Sie 500 g Glykogen wieder auf (was bei Festtagsmahlzeiten, Brot, Desserts, Alkohol und Salz sehr schnell geschieht), und Sie haben gerade hinzugefügt 2 kg auf der Waage.

Zwei Kilo. Ohne ein einziges Gramm Fett zuzunehmen.

Und wenn diese Mahlzeiten kurz nacheinander erfolgen? Der Körper verbraucht seine Reserven nicht zwischen den Mahlzeiten. Er hält sie gefüllt.

Warum sinkt der Wert normalerweise wieder… und diesmal nicht?

Das übliche Bewegungsmuster des Athleten:

Übermaß → Fasten → Fahrradtour → Rückkehr zum Normalzustand.

Der Körper versteht das Signal: ein einmaliges Ereignis. Doch wenn sich Exzesse in derselben Woche wiederholen, ändert sich die Botschaft: „Eine Zeit des unregelmäßigen Überflusses. Wir legen Vorräte an.“ An diesem Punkt reicht Fasten allein nicht mehr aus. Schlimmer noch: Es kann die Ausscheidung sogar verlangsamen. Der Körper speichert Wasser.
Es speichert Glykogen. Es verlangsamt die Verdauung. Und der Magen bläht sich auf.

Der Bauch ist nicht fett. Er ist ein …testin vexé.

Dieser ungewöhnliche, angespannte, fast unangenehme Bauch? Das ist kein Bauchfett, das innerhalb von vier Tagen entstanden ist. Das ist :

  • Salz-
  • Verdauungsentzündung
  • langsamer Verkehr
  • extrazelluläre Wasserretention

Kurz gesagt: ein Verdauungssystem, das Chaos nicht mochte. Und kein Radfahrer interpretiert das richtig.

Man glaubt „Ich habe zugenommen.“ Während der Text besagt: "Ich muss die Folgen dessen bewältigen, was du mir angetan hast."

Der einfachste Beweis: Autofahren

Paradoxerweise ist Radfahren der beste Indikator. An diesem Tag, während der Fahrt, waren die Empfindungen da. Mein Puls stieg normal an. Meine Beine reagierten. Als ob diese 3 kg nicht existierten. Denn in Wirklichkeit Sie existieren nicht. Es geht um Leistungsfähigkeit. Es ist kein nutzbares Gewicht. Es ist kein Stoffwechselgewicht. Es ist Wassergewicht.

Was Sie auf keinen Fall tun dürfen

Der klassische Reflex:

  • noch mehr fasten
  • weniger essen
  • härter trainieren

Genau das verlängert das Phänomen:

Der Körper bleibt im Stressmodus → verlängerte Retention.

Was die Waage anzeigt, ist nicht immer das tatsächliche Gewicht. Manchmal spiegelt sie einfach nur die physiologischen Vorgänge wider.

Damit ist die Realität schnell wieder da.

Die Lösung ist nicht spektakulär…

Es ist fast schon frustrierend:

  • Normal essen

  • Trinken Sie viel

  • Gemüse, Ballaststoffe, Eiweiß

  • Wenig Salz

  • Sanfte Aktivität

  • Übernachten Sie

Und in 48 bis 72 Stunden…

Wir „verlieren“ 2 bis 3 kg.

Wie von Zauberhand.

Doch es ist kein Verlust. Es ist eine Rückkehr zum Gleichgewicht.

Die Lektion, die alle Radfahrer kennen sollten

Wir verbringen unsere Zeit damit, jedes Gramm am Fahrrad herauszuholen. Aber wir verstehen nicht, dass Phantomkilos des Körpers. Diese zusätzlichen Kilos sind weder Fett noch Leistungsfähigkeit noch Fitness. Sie sind lediglich ein völlig logischer Schutzmechanismus.

Wenn die Waage also nach einer Phase des Übermaßes mal wieder verrückt spielt, denken Sie daran: Sie haben nicht zugenommen. Ihr Körper tut einfach nur seine Arbeit. Und das ist ziemlich beruhigend.

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Jean-François Tatard

- 44 Jahre alt - Multidisziplinärer Sportler, Verkaufstrainer und Sportberater. Seit 10 Jahren Mitarbeiter auf spezialisierten Websites. Seine sportliche Karriere begann fast so schnell, wie er laufen lernte. Radfahren und Laufen wurden schnell zu seinen Lieblingsfächern. In jeder dieser beiden Disziplinen erzielte er Ergebnisse auf nationaler Ebene.

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