Vuelta 2026: Eine gnadenlose Reise von Monaco nach Granada

Die Vuelta a España 2026, die am 17. Dezember 2025 in Monaco vorgestellt wurde, verspricht eine der anspruchsvollsten ihrer Geschichte zu werden. Mit über 58.000 Höhenmetern, sieben Bergankünften und einer Strecke, die sich hauptsächlich auf Südspanien konzentriert, verspricht diese 81. Vuelta (22. August bis 13. September) ein intensives Spektakel für die Kletterer, oft in brütender Hitze.

Ein prestigeträchtiger Grand Départ in Monaco

Monaco, das als einzige Stadt weltweit den Start aller drei Grand Tours (nach dem Giro d’Italia 1966 und der Tour de France 2009) ausrichtete, eröffnet das Rennen mit einem 9 km langen Einzelzeitfahren durch seine legendären Straßen. Die zweite Etappe führt das Peloton nach Frankreich, nach Manosque, bevor die dritte Etappe von Gruissan nach Font-Romeu den Start der Tour de France markiert.tagne.

Die vierte Etappe, die vollständig in Andorra stattfindet (104 km), verspricht mit dem mythischen Port d'Envalira (28 km mit 5 % Steigung, mit einem Höhepunkt auf 2.400 m Höhe) gleich zu Beginn ein episches Erlebnis zu werden.

Ein Menü meintagzwei ohne Pause

Die klassischen Nordanstiege wie der Angliru oder die Covadonga-Seen gehören der Vergangenheit an: Die Route konzentriert sich auf den Süden und das Mittelmeer. Sprinter werden nur wenige Chancen haben, während Puncher und Kletterer dominieren werden.

Zu den wichtigsten Momenten gehörten:

  • Ankunft auf dem Gipfel des Alto de Aitana (wo Pierre Latour 2016 gewann).
  • Die schreckliche Sierra de la Pandera (13,5 km bei 7,3 %).
  • Zwei entscheidende Etappen am Ende des Rennens: Peñas Blancas und der Collado del Alguacil (Abschnitte mit 20%).
  • Ein langes, flaches 32-km-Zeitfahren in der letzten Woche.

Das Finale in Andalusien, wo ein Drittel des Wettbewerbs stattfindet, findet in Granada vor der majestätischen Alhambra statt – eine beispiellose historische Kulisse für die Krönung des Siegers.

Wer wird die Nachfolge des Gewinners von 2025 antreten?

Bislang hat sich kein klarer Favorit herauskristallisiert. Tadej Pogačar, Remco Evenepoel und Jonas Vingegaard könnten die Weltmeisterschaften priorisieren. Primoz Roglič hingegen peilt seinen fünften Titel an, und auch João Almeida (Zweiter 2025) und Mattias Skjelmose werden dabei sein. Wie so oft werden bei der Vuelta auch Fahrer antreten, die nach einer schwierigen Tour de France Wiedergutmachung anstreben.

Bild und weitere Informationen: lavuelta.es

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Guillaume Judas

  - 54 Jahre alt - Berufsjournalist seit 1992 - Trainer / Leistungsbetreuer - Ehemaliger Elite-Läufer - Aktuelle Sportpraktiken: route & allroad (ein wenig). -Strava: Guillaume Judas

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