vontagund die Publikation „10 Minuten Rumpfkräftigung & Beweglichkeit: Das tägliche Ritual, das Ihre Ausflüge rettet“
Kein Fitnessstudio, keine teuren Yogamatten nötig. In nur 10 Minuten – vor dem Kaffee, nach dem Duschen oder abends beim Film – stärken Sie Ihre Rumpfmuskulatur, lockern Ihre Hüften und schützen Ihren Rücken vor den Belastungen langer Radtouren. Hier ist eine sanfte, gerätefreie Übungsabfolge für den täglichen Gebrauch, die Ihren Körper optimal gegen Ermüdung rüstet.
von Guillaume Judas – Fotos: depositphotos.com, ©3bikes.fr
Der Wecker klingelt, der Regen prasselt noch immer gegen das Fenster, und die Versuchung, das Aufwärmen auszulassen, ist groß. Dennoch… Zehn Minuten genügen, um die tiefliegende Rumpfmuskulatur zu aktivieren und Gelenke zu lockern, die nach stundenlangem Verharren in einer aerodynamischen Position knarren.Die Idee ist nicht, stark zu schwitzen, sondern eine unsichtbare Rüstung aufzubauen: ein kräftiger Oberkörper, bewegliche Schultern, flexible HüftenJede Bewegung folgt ohne Pause, wie eine langsame Choreografie, die den Körper darauf vorbereitet, die Stöße und Vibrationen des Asphalts abzufedern.
Rumpf- und Bauchmuskelübungen: die Grundlage für eine gute Kraftübertragung
Beginnen Sie im Vierfüßlerstand, die Hände unter den Schultern, die Knie unter den Hüften. Gleiten Sie sanft nach unten. Frontplatte Der Körper bildet eine gerade Linie von Kopf bis Fuß, die Bauchmuskeln sind angespannt, als ob man den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen wollte. Halten Sie diese Position 30 Sekunden lang und atmen Sie ruhig durch die Nase. Drehen Sie sich dann, ohne die Knie abzustützen, auf die rechte Seite… Seitenwand Mit dem Ellbogen unter der Schulter, den Füßen übereinander und dem Becken angehoben, bis man die Anspannung der schrägen Bauchmuskeln spürt, 30 Sekunden auf jeder Seite halten und man kann bereits spüren, wie die Wärme im Oberkörper aufsteigt.


Kehre zur Mitte zurück, bleibe dabei in der Plank-Position und lass deine Hüften Richtung Boden sinken, ohne ihn zu berühren: Das ist die langsamer Bergsteiger10 Wiederholungen pro Bein, wobei das Knie fast den gegenüberliegenden Ellbogen berührt. Diese Bewegung aktiviert die Hüftbeuger, die durch das Sitzen auf dem Fahrrad oft verspannt sind. Anschließend das Gesäß Richtung Decke schieben, um… herabschauender Hund Senken Sie Ihre Fersen Richtung Boden, platzieren Sie Ihre Hände schulterbreit auseinander und strecken Sie Ihren Rücken. Halten Sie die Position 20 Sekunden lang und drücken Sie dann sanft über die Fersen nach oben, um Ihre Waden und Oberschenkelrückseite zu dehnen. Ihre Wirbelsäule wird sich strecken und Ihre Schultern öffnen sich.


Kehren Sie in die Sitzposition zurück. Heben Sie die Beine an, verschränken Sie die Hände seitlich am Körper und schaukeln Sie abwechselnd von einer Seite zur anderen. Diese Übung, auch Russian Twist genannt, können Sie im Sitzen ausführen. Wiederholen Sie sie 20 Mal pro Seite und atmen Sie dabei tief durch. Ihre Wirbel rotieren, Ihre Hüftbeuger entspannen sich und Ihre Haltung auf dem Fahrrad wird natürlicher. Kehren Sie langsam in die Ausgangsposition zurück, stellen Sie sich schulterbreit hin, die Knie leicht gebeugt, und gehen Sie dann in eine tiefe Kniebeuge. Verschränken Sie die Hände vor der Brust und drücken Sie die Knie mit den Ellbogen nach außen. Halten Sie die Position 20 Sekunden, um die Hüften zu öffnen, und kehren Sie dann für weitere 20 Sekunden in die Ausgangsposition zurück, wobei Sie die Gesäßmuskeln anspannen.


Beenden mit die Gesäßbrücke Legen Sie sich mit flach aufgestellten Füßen auf den Rücken und heben Sie Ihr Becken an, bis Oberschenkel und Oberkörper eine Linie bilden. Spannen Sie in der obersten Position die Gesäßmuskeln an, halten Sie die Position zehn Sekunden lang und senken Sie das Becken dann wieder ab, ohne den Rücken durchzudrücken. Wiederholen Sie die Übung fünfmal langsam. Diese Übung aktiviert die hintere Muskelkette und wirkt den Belastungen durch die nach vorne gebeugte Haltung beim Radfahren entgegen. Wenn Sie aufstehen, ist Ihr Körper gestärkt, beweglich und bereit für lange Strecken ohne Anstrengung.

Ein Ritual, das täglich stattfinden sollte.
Zehn Minuten, keine Sekunde länger. Das Ritual passt perfekt zwischen Zähneputzen und Frühstück, kurz bevor man auf den Heimtrainer steigt, oder abends vor dem Fernseher. Konstanz ist alles. Jeden Tag der Woche, und Ihr Rücken wird nach 100 Kilometern nicht mehr schmerzen. Die Trainingseinheiten müssen weder anstrengend noch besonders lang sein. Aber mit zunehmendem Alter wird Ihr Körper es Ihnen danken. Ihre Schultern bleiben entspannt, Ihre Hüften folgen dem Rhythmus der Pedale, und Ihre Rumpfmuskulatur dämpft die Stöße ab. Wenn der Regen endlich aufhört, werden Sie mit einem Körper unterwegs sein, der die Steifheit des Winters vergessen hat. Also, rollen Sie morgen früh, noch bevor Sie den Wetterbericht checken, das Laufband aus. 10 Minuten. Ihr Rücken wird es Ihnen im Frühling danken, und vielleicht ein Leben lang.
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