vontagLesen Sie die Veröffentlichung „Fahren nach Gefühl: eine gute oder schlechte Idee?“
Im Radsport gibt es unterschiedliche Trainingsansätze. Manche schwören auf ihren Leistungsmesser, andere auf ihren Pulsmesser und wieder andere verlassen sich lieber ganz auf ihr Gefühl. Aber reicht Fahren nach Gefühl für ein effektives Training aus? Wir stellen die verschiedenen Methoden zur Intensitätsmessung und Leistungsoptimierung vor, wobei der Mensch im Mittelpunkt steht.
von Guillaume Judas – Fotos: depositphotos.com

Moderne Tools: eine Revolution im Training
In einem Vierteljahrhundert sind im Radsport eine ganze Reihe technologischer Hilfsmittel entstanden: Herzfrequenzsensoren, Trittfrequenzsensoren, Leistungsmesser, GPS-Messgeräte, vernetzte Heimtrainer und Analyseanwendungen.Mit diesen Tools können Sie Ihre Aktivitäten detailliert messen, analysieren und verfolgen. Bei dieser Datenfülle kann es jedoch passieren, dass Sie das Wichtigste aus den Augen verlieren: auf Ihren Körper zu hören.
für, So genau diese Daten auch sind, sie sind nur dann nützlich, wenn Sie wissen, wie Sie sie interpretieren.Elektronische Geräte sind zwar fortschrittlich, aber immer noch unvollkommen und weisen Fehlerquoten auf. Und eine gute Gesundheit ist nicht nur eine Zahlenreihe: Sie ist ein empfindliches Gleichgewicht zwischen der Optimierung von Energiesystemen, Motivation und persönlicher Erfahrung.
Mehr Action ? vs Technologie: die große Debatte
Gegenteilige Radfahrer Geeks die nie ohne ihre vernetzten Geräte Rad fahren, manche verlassen sich lieber ausschließlich auf die Signale ihres Körpers, um ihre Anstrengung, ihr Training und ihre Saison zu steuernZwischen diesen beiden Extremen gibt es einen guten Mittelweg. Eines ist jedoch sicher: Im Mittelpunkt Ihrer Praxis müssen immer die Empfindungen stehen.
Fahren nach Gefühl bedeutet nicht Training ohne Strategie.Viele Radfahrer verlassen sich bei der Anpassung ihrer Fahrten auf ihr Gefühl: Muskelempfindungen, Atmung, Erholung nach einer Anstrengung oder Entspannung auf einem Referenzhügel. Sie passen ihr Trainingsvolumen an ihre Form, das Wetter oder den Kalender an und zögern nicht, eine Fahrt je nach Ermüdungs- oder Entspannungszustand zu verkürzen oder zu verlängern.
Ein intuitiver und effektiver Ansatz
Anstatt einer Reihe von zeitgesteuerten Anstrengungen zu folgen, wählen manche Leute Kurse nach ihrem Schwierigkeitsgrad aus.Sie arbeiten an ihrem Rhythmus, indem sie die Augen verdrehen unter Freunden, sprinten Sie zu den Schildern, um Ihre Schnelligkeit zu steigern, oder schließen Sie sich am Sonntag einem Peloton an, um sich mit der Konkurrenz zu vergleichen. Dieser Ansatz ist alles andere als chaotisch, sondern basiert auf Selbsterkenntnis und der Fähigkeit zur objektiven Selbsteinschätzung.
Dies bedeutet nicht, dass technologische Hilfsmittel abgelehnt werden sollten.. Daten von Leistungssensoren, wie z. B. testCP5 oder CP20 (5- oder 20-minütige Leistungsaufzeichnungen) sind wertvolle Indikatoren zur Beurteilung Ihres Niveaus und zur Steuerung Ihrer Sitzungen. Sie sollten jedoch zusätzlich zu den Empfindungen verwendet werden, nicht als Ersatz.

Datenabgleich für bessere Fortschritte
Macht misst direkt den geleisteten Aufwand, sodass Sie hinsichtlich Intensität und Dauer an Ihre Grenzen gehen können. Die Herzfrequenz bleibt mit ihrer leichten Schwankung im Verhältnis zur Anstrengung ein zuverlässiger Indikator für die verwendeten Energiesysteme.Eine ungewöhnliche Lücke zwischen diesen beiden Messwerten kann auf eine Verbesserung Ihrer Fitness oder im Gegenteil auf eine abnormale Müdigkeit hinweisen.
Empfindungen bringen ihrerseits eine subjektive, aber wesentliche Dimension mit sichDie Flexibilität Ihrer Beine, Kurzatmigkeit oder Muskeldichte bei einer bestimmten Intensität können viel über Ihre Fitness aussagen. Durch die Kombination dieser Informationen – Kraft, Herzfrequenz und Empfindungen – erhalten Sie ein vollständiges Bild Ihres Fortschritts.
Die ESIE-Skala: ein Verbündeter zur Strukturierung von Empfindungen
Seit gut zwanzig Jahren Die subjektive Anstrengungsintensitätsskala (ESIE) hilft Radfahrern, ihre Empfindungen zu strukturieren. Es ist in sieben Belastungszonen unterteilt und ermöglicht es Ihnen, das Gefühl mit der Intensität der Übung und den verwendeten Energiekanälen zu verknüpfen. Mit ein wenig Erfahrung ist es einfach, diese Empfindungen mit den Sensordaten zu korrelieren, um Ihre Anstrengung intelligent zu steuern.
ESIE-Skala => HIER

Wie findet man das Gleichgewicht?
Gefühlstraining bedeutet nicht blindes TretenEs geht darum, Intuition und Daten zu kombinieren, um Ihre Fahrten anzupassen, Erholungsphasen einzuplanen und Ihr Programm basierend auf Ihrer Fitness neu zu bewerten. Technologie ist ein großartiger Verbündeter, sollte Sie aber nicht einschränken. Wenn Sie Ihren Computer oder Sensor von Zeit zu Zeit vergessen, werden Sie kein schlechterer Radfahrer.
Wie auch immer, Vergessen Sie nie, dass Empfindungen für die Steuerung Ihrer Aktivität und das Erreichen Ihrer Ziele weiterhin von entscheidender Bedeutung sind.Egal, ob du ein Technikfreak oder ein Gefühlspurist bist, der Schlüssel liegt darin, eine Balance zu finden, die es dir ermöglicht, Fortschritte zu machen und gleichzeitig Spaß zu haben. Bist du bereit, auf deinen Körper zu hören und in deinem eigenen Tempo zu fahren?
=> Alle unsere Coaching-Artikel
vontagLesen Sie die Veröffentlichung „Fahren nach Gefühl: eine gute oder schlechte Idee?“

